Wie du als Blogger die Angst vor der Technik überwindest

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Hast du schon einmal in einem Porsche gesessen? Ich meine jetzt nicht bei einem Autohändler auf dem Parkplatz, sondern in einem fahrenden Porsche, so richtig auf der Straße, mitten in der pulsierenden City?

Ich hatte einmal dieses Vergnügen – als Beifahrerin. Ist schon sehr lange her, aber ich kann mich noch gut daran erinnern, was für ein Gefühl es war, sich in die tiefliegenden Sitze fallen zu lassen und mich anzuschnallen. Als der Fahrer des Wagens seine Lederhandschuhe anzog und den Motor startete, bekam ich es regelrecht mit der Angst zu tun. Mein erster Gedanke war nur: warum habe ich das Angebot nur angenommen, ich hätte doch auch auf die die S-Bahn warten können!

Mein damaliger Arbeitskollege, der Fahrer, lächelte mich freundlich und wissend an. Ganz ruhig erzählte er mir, warum er einen Porsche fuhr, was er an diesem Auto so bewunderte, und wie sehr er es liebte, damit zu fahren.

Das Gefühl der Sicherheit

An die einzelnen Worte kann ich mich nicht mehr erinnern, aber etwas hat sich eingeprägt: die wohltuende Sicherheit, die ich beim Fahren in den tiefliegenden, weichen Sitzen empfunden habe, die innere Ruhe, die die leisen Worte verbreitet haben und die magisch-anziehende Kraft, die das satte Motorgeräusch bewirkte.

Etwas habe ich dadurch gelernt:

Wenn du fühlen willst, wie kraftvoll das Leben sein kann, musst du deine Ängste überwinden, Vertrauen haben und dich fallen lassen.

Als Beifahrer im Porsche genauso wie als Blogger, dem am Anfang die ganze Technik wie ein Schreckgespenst gegenübersteht.

Bloggen und die Technikangst

starterGenau daran habe ich mich heute wieder erinnert, am Tag 2 des BlogMomentums. Markus spricht hier das Thema Technikangst an, das sich bei vielen Bloggern wie ein Gespenst aus der Finsternis verbreitet, sobald wir mit technischen Anforderungen konfrontiert werden.

Dabei ist es ist völlig normal, dass wir Menschen immer dann Angst haben, wenn wir uns auf völlig unbekanntes oder einfach ungeliebtes Terrain begeben müssen.

Doch um ein angestrebtes Ziel zu erreichen, bleibt uns nichts anderes übrig, als sich zu überwinden und weiterzugehen. Erst beim Gehen merkst du, was du schon alles alleine kannst, was du noch lernen musst und wobei du Hilfe benötigst.

Mir hat es in den vergangenen Monaten sehr geholfen, einfach zu fragen, wenn ich nicht weiterkomme. Gerade unter den Bloggern gibt es so hilfsbereite Menschen, die dich gerne unterstützen. Am Anfang reichen oft die vielen kostenlosen und wertvollen Tipps, um erste technische Hürden zu überwinden.

Wenn du so weit bist, dass du weiter in die Tiefe gehen willst, gibt es individuelle bezahlbare Lösungen für alle Bereiche in Form von Kursen, E-Books, Coachings und ähnlichem. Ich habe schon einiges ausprobiert und viel gelernt.

Hilfe durch Zusammenarbeit

Mein Blog befindet sich noch im Aufbau bzw. im Neustart. Doch was ich bereits jetzt erfahren habe, ist die Bedeutung der Zusammenarbeit mit anderen, mit Gleichgesinnten und mit Menschen, die schon mehr Erfahrung haben. Das hat sich auch bei der heutigen BlogMomentum-Episode wieder bestätigt:

Bei den Empfehlungen für diverse Plugins konnte ich für mich ein paar wertvolle Ergänzungen herausfiltern, die die Sicherheit auf meinem WordPress-Blog erhöhen werden. Außerdem will ich mir meine Arbeit erleichtern und nicht mehr jede Seite neu erstellen: Das Plugin Duplicate Page kommt mir wie gerufen! Danke für diesen Hinweis, Markus!

Das ist gerade das Schöne am Bloggen: die Begegnung und der lebendige Austausch untereinander.

Das Ziel im Auge behalten

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf und meinem Ziel, Menschen zu erreichen, fällt es mir sehr viel leichter, auch die für mich unangenehmen Dinge zu erledigen, die nun einmal dazugehören:

Plugins installieren, Backups durchführen, Updates durchführen, in Tools einarbeiten, Programme installieren, testen, anwenden …

Ohne Technik geht es nicht, sie ist das Handwerkszeug, das Blogger lernen müssen.

Es ist immer wieder eine Erleichterung zu hören, dass alle diesen Weg gehen können, wenn sie es wollen.

Ein Trost für alle, die sich noch mit der Technik quälen:

Die Angst vor der Technik besteht nur im Kopf. Es ist eine Hürde, die überwunden werden muss, aber danach geht es mit dem angenehmen Teil weiter, mit deinem Thema, das dir am Herzen liegt!

Viel Freude dabei!

Rita

 

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4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Rita,
    ich finde den Hinweis auf hilfsbereite Menschen (gerade in der Blogger-Szene habe ich auch nur positive Erfahrungen gemacht!)und kostenlosen Content (Blogs, Tutorials, E-Books und vieles mehr) sehr wertvoll.
    Und wenn es ans Eingemachte geht eben Kurse, Coachings, etc. von Experten. Dafür kann man dann auch mal bezahlen. Spart Zeit und Nerven 😉
    Nichts ist so unüberwindbar wie es zunächst scheint. Man muss sich nur rantrauen!
    Viele Grüße
    Vincent

  2. Hallo Rita,
    die Zeilen ermutigen, am eigenen Blog weiterzuarbeiten.
    Wir müssen die Technik selbst beherrschen, sonst beherrscht sie uns.

    viele Grüße
    Jürgen (auch ein BlogMomentum-Teilnehmer)

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